Die große Sehnsucht nach einem lieben Menschen

Zärtlichkeit, Streicheleinheiten, Anerkennung, liebe Worte daran mangelt es den Menschen sehr oft. Die grundlegenden Bedürfnisse werden leider außer acht gelassen. Viele Menschen leben nebeneinander her, ohne sich darüber groß Gedanken zu machen. Das ist sehr schade, denn es ist der direkte Weg in die Abstumpfung und ins seelische Elend. Langsam, schleichend und schleppend gelangt man dorthin. Wie schade, denn zu Beginn einer Beziehung werden diese Parameter in der Regel noch abgedeckt. Im Laufe der Zeit verringert es sich zusehends, bis letztlich nur noch die reine Gewohnheit übrig bleibt. Wie schade, wenn wir uns Menschen, um so wunderbare Features bringen. Der Mensch in seiner Ganzheit benötigt einfach all diese Bereiche. Leider wird jedoch nur so in den Tag hinein gelebt, ohne große Achtsamkeit. Der Tod einer jeden Beziehung sei gewiss. Genauso verhalten sich sehr oft Eltern ihren Kindern gegenüber. Auch eine sehr wichtige Beziehungsform, letztlich zu Anbeginn sogar die Wichtigste. Überprüfen Sie Ihre eigene Situation. Können Sie von sich behaupten, von Ihren Eltern genügend Liebe und Aufmerksamkeit erhalten zu haben? Teilweise bis zum jüngsten Tage? Wenn ja, herzlichen Glückwunsch, dann gehören Sie zu den großen Ausnahmen. Wenn Sie dann auch noch so einen Partner Ihr eigen nennen können, sind Sie wahrhaftig ein Glückskind. Wenn Nein, überprüfen Sie Ihre Situation unbedingt. Es geht letztlich „nur“ um Ihr eigenes Leben! Das sollte Ihnen das Wertvollste sein. Gehen Sie selbst achtsam damit um. Sie werden wesentlich mehr Freude dadurch erleben.

geschrieben von Ernst CrameriPermalinkKommentar hinterlassen »

Ein Kommentar für “Die große Sehnsucht nach einem lieben Menschen”

  1. Milena Kostic sagte:

    Sehnsucht, steckt wohl in jedem Menschen. Ein jeder sehnt sich nach diesem oder jenem. Nur mit der Achtsamkeit ist das so eine Sache.
    Die haben nur sehr wenige Menschen, den das Feingefühl dafür ist ihnen abhanden gekommen.
    Oft denke ich, ich kann doch von niemandem etwas verlangen, wozu ich selbst nicht in der Lage bin es zu geben.

    Das Wichtigste, was ich an mein Kind weiter geben kann ist: Liebe, Geborgenheit, Wissen in allen Varianten. Dazu gehört auch das erlernen achtsam miteinander umzugehen.

    Wie halten Sie es damit?

    Samstag, 8 September 2007 @ 6:07pm

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